Aus der Geschichte von Giggenhausen

Am 20.06.829 wurde der Ort zum ersten Mal als Pfarrdorf erwähnt. Güter gehörten zum Kloster Geisenfeld und zur Benediktinerabtei Weihenstephan. 1305 Verlegung der Pfarrei nach Massenhausen. Kirche in ihrer Grundsubstanz stammt aus dem 13. Jahrhundert. 1874 wurde die Kirche erweitert. 1895 stürzte der Turm durch einen Orkan ein. Seitdem Spitzhelm. Im Mittelalter wurde der Ort von vielen Brandkatastrophen heimgesucht. Erster Pfarrhof wird beim heutigen Anwesen Kuffner vermutet. Das heutige Dorf hat seinen Charakter als Bauerndorf verloren (nur noch ca. 10 bäuerliche Anwesen). Die Bevölkerungszahl beträgt ca. 500 Einwohner.
Ein Großteil der Landwirte wurde zu Nebenerwerbslandwirten. Bis heute gibt es in der Ortschaft bereits 25 mittlere bzw. kleinere gewerbliche Betriebe. Großer Zusammenhalt durch reges Vereinsleben. Seit 1978 gehört die Ortschaft zur Gemeinde Neufahrn bei Freising. Bei Ausgrabungen 1983 in der Kirche wurden römische und mittelalterliche Scherben aufgefunden. Die römische Siedlung wurde 200n.Chr. gegründet. Ob es sich um eine "Villa rustica" (= Gutshof ) oder eine dorfähnliche Siedlung gehandelt hat, konnte nicht festgestellt werden.
Ältere Schreibweisen von Giggenhausen: Guetichenhusen, Gutihinhusun, Chuginhusun, Kuginhusin.
Von Klaus Dietl

Historische Aufnahmen von Giggenhausen



Die historische Grusskarte zeigt das Gasthaus Graf


Die ehemalige Dorf-Schmiede um 1911
200 Jahre wurde hier das Schmiedehandwerk betrieben


Das ehemalige Schulhaus des Dorfes

Die Entwicklung des Ortes anhand von Flurkarten
Die Karten können durch anklicken detailierter dargestellt werden!

Giggenhausen um 1800

Giggenhausen um 1800


Giggenhausen um 1980

Giggenhausen um 1980


Giggenhausen im Jahr 2000

Giggenhausen im Jahr 2000

Giggenhausener Anwesen und Höfe

Hier finden Sie viele interessante Fakten über die Höfe und Anwesen in Giggenhausen und die Menschen, die auf ihnen gelebt haben:
http://www.makie.de/KIENING/O0/O604.HTM